Der Stichprobenfehler ist eine bewährte Grösse, um mit Statistik umzugehen. Aber mit dem Stichprobenfehler muss man auch umgehen können
5% Irrtumswahrscheinlichkeit – das bewährte Mass
Der Stichprobenfehler zeigt auf, in welchem Bereich die realen Werte streuen. Üblicherweise stützt man sich hier auf die in der Sozialwissenschaft bewährte Grenze von 95%. Das bedeutet bei einer gegebenen Stichprobe von beispielsweise 2'000 Befragten und einem publizierten Wert von 28%, dass die realen Werte in 95% der Fällen zwischen 26% und 30% streuen. In diesem Fall sprechen wir von einem Stichprobenfehler von +/-2 Prozenpunkten bei einem Wert von 28%.
In einem von zwanzig Fällen (5%) streut der reale Wert noch stärker, während ein guter Teil der Fälle, nämlich 68% nur zwischen 27% und 29% als um einen Prozentpunkt herum streuen. Das ist üblich bei einer "Glockenkurve", d.h. einer Normalverteilung, die man beim theoretischen Stichprobenfehler annimmt.
In gewissen Fällen ist e ...
Transparenz konkret bei wahl- und abstimmungsbezogenen Umfragen
Heute wirft der Journalist Peter Meier in der Berner Zeitung (Tamedia-Verlag) der SRG und gfs.bern Intransparenz vor. Wir haben dazu
im Artikel Stellung genommen und auf die Verbandsvorschriften verwiesen, die wir einhalten und dass wir die Konkurrenz nicht mit unseren wertvollen Daten alimentieren wollen.
Wir verstehen natürlich den Wunsch nach einer vollständigen Herausgabe der Daten. Dies entspricht heute dem Standard bei Publikationen der Grundlagenwissenschaft. Selbstverständlich arbeiten wir hier mit, so dass die Grundlagenwissenschaft davon profitiert. Mit den VOX-Analysen stellen wir der Grundlagenforschung bereits die grösste empirische Datenreihe der Schweizer Sozialforschung integral zur Verfügung.
Wie jedes andere Unternehmen sind wir bestrebt, unsere Interessen zu wahren und nicht unsere Konkurrenz mit zusätzlichen Informationen zu versorgen. Mit unserer Berichterstattung gehen wir aber bereits heute weit ü ...
Ohne Zweifel, Wirtschaftsfragen haben (auch) in der Schweiz im Sommer 2011 an Bedeutung gewonnen. Der starke Franken ist ein Thema, der schwache Euro auch, genauso wie die Blockierung der USA angesichts hoher Staatsschulden.
Die glokale Jugend: Werte und Orientierungen der Jugend in Brasilien, Schweiz und den USA.
Theoretisch beträgt der statistische Stichprobenfehler einer Befragung wie dem Wahlbarometer 2.2 Prozentpunkte. Das errechnet sich aus der Stichprobengrösse von 2005 at-random ausgewählter Befragter. Gemeint ist damit, dass bei einem ermittelten Ergebnis von 50:50 der effektive Wert auch zwischen 47.8 und 52.2 schwanken kann.