Eine erste Nachanalyse des Forschungsinstituts gfs.bern zeigt: Die Mobilisierung in den letzten drei Wochen prägte das Resultat der Nationalratswahlen mit. Die BDP profitierte nicht nur von WechselwählerInnen, sondern auch von Vielen, die sich erst zum Schluss definitiv für sie entschieden. Bei der SVP spielten diese Faktoren deutlich weniger im Vergleich zu unseren bisherigen Erfahrungswerten.
Text von der SDA zur Verfügung gestellt
Wählende unter 40 haben bei den Nationalratswahlen ihre Stimme überdurchschnittlich häufig der SP, den Grünen sowie den neuen Parteien GLP und BDP gegeben. Deutlich weniger als im Landesmittel entschieden sich junge Wähler für die SVP und die CVP.
Das zeigt eine Befragung von 135 18- bis 39-jährigen Wählern des Forschungsinstituts gfs.bern innerhalb der Repräsentativbefragung von 1010 Wählenden im Auftrag der SRG. Die Resultate teilte gfs.bern am Mittwoch der Nachrichtenagentur sda mit. Alle Befragten gaben an, gewählt zu haben.
22 Prozent der unter 40-Jährigen stimmten für die SP, die gemäss Bundesamt für Statistik (BFS) insgesamt landesweit auf 18,7 Prozent Wähleranteil kam. 18 Prozent stimmten für die Grünen, die gemäss BFS eine Parteistärke von 8,4 Prozent haben.
Die GLP und die BDP kamen bei den jüngeren Wählerinnen und Wählern auf Wähleranteile von je 9 Prozent. In der BFS-Statistik erreichten sie je 5,4 Prozent. Die SVP wurde von den Be ...
Die Wahlen sind vorbei. Die PolitikerInnen sind daran, die Schlüsse für ihre Parteien und den Bundesrat zu ziehen. Wir beenden die Wahlberichterstattung diese Woche mit der Schlussbericht zur Wahltagsbefragung, und einer selbstkritischen Würdigung des Wahlbarometer.
Das Jugendbarometer, welches gfs.bern im Auftrag der Credit Suisse durchführt, hatte einen prominenten Platz am diesjährigen Symposium der Ernst Schmidheiny Stiftung. Katja Gentinetta brachte in Ihren Ausführungen aus Sicht der politischen Philosophie einige Folien daraus.
Quelle: Medienmitteilung der SRG SSR vom 2.12.2011
Die SRG wird auch in der bevorstehenden Legislaturperiode 2011–2015 Trendumfragen vor eidgenössischen Abstimmungen publizieren. Mit der Durchführung der Befragungen wurde wieder das Forschungsinstitut gfs.bern betraut, das die Anforderungen der SRG-Medien am besten erfüllen kann. Das Institut wird in Zukunft die Rohdaten der Befragungen der wissenschaftlichen Forschung über Volksabstimmungen zur Verfügung stellen.
Die SRG führt seit 1998 regelmässig Trendbefragungen im Vorfeld von Abstimmungen durch. Wie immer vor Beginn einer neuen Legislatur hat die SRG-Chefredaktorenkonferenz auch dieses Jahr wieder in einer Ausschreibung Forschungsinstitute in der Schweiz eingeladen, sich um die Durchführung der Umfragen zu bewerben. Ein sorgfältiges Evaluationsverfahren unter den eingegangenen Offerten ergab, dass GfS Bern die Anforderungen punkto Qualität, Preis und Erfordernisse der SRG-Unternehmenseinheiten aller Landesteile und aller Medie ...